Bannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur StartseiteBannerbild | zur Startseite
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

First Responder Malsburg-Marzell

 

Unsere ehrenamtlichen First Responder überbrücken die Zeit, bis Rettungsdienst oder Notarzt eintreffen – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.

   

Im Notfall – so gehen Sie vor

  1. Notruf 112 wählen und Ruhe bewahren.
  2. Fragen der Leitstelle beantworten (Was ist passiert? Wo? Wie viele Betroffene?).
  3. Nach Anweisung der Leitstelle helfen – z. B. stabile Seitenlage, Herzdruckmassage.
  4. Zufahrt für Rettungsdienst und First Responder freihalten, Haustür öffnen und auf sich aufmerksam machen.
  5. Auf Anweisung der Einsatzkräfte hören und bei Bedarf unterstützen.

Für Sie entstehen durch den Einsatz der First Responder keine zusätzlichen Kosten.

Aktuelle Einsätze

Im Jahr sind wir bisher zu 22 Einsätzen gefahren.
Stand:

Über uns
Wichtiger Hinweis

First Responder sind qualifizierte Ersthelfer, 

die durch ihre Sanitätsausbildung und ihre Ausrüstung in der Lage sind, 

mit basismedizinischen Behandlungen, die Überlebenschancen 

in einer Notsituation deutlich zu erhöhen.


Schnelle Reaktionszeit

Aufgrund der Ortsnähe sind wir in den allermeisten Fällen 

als Erstes vor Ort und leiten die erforderlichen Maßnahmen ein, 

bevor dann Rettungsdienst und Notarzt eintreffen.

Die Versorgung von Notfallpatienten in einem ländlichen Bereich, 

wie hier bei uns in Malsburg-Marzell, hängt maßgeblich 

von einer gut funktionierenden Rettungskette ab. 

Dazu gehören auch die First Responder unserer Feuerwehr.

 

Abdeckung

Verteilt sind diese schnellen Einsatzkräfte über alle Ortsteile.
Insgesamt sind 11 voll ausgerüstete First Responder 
24 Stunden und 7 Tage die Woche einsatzbereit.

Da wir über keine Sonderrechte im Straßenverkehr 
verfügen, ist unser Erkennungszeichen der Warnblinker. 
Sollten ein oder mehrere PKW, 
mit eingeschaltetem Warnblinker durch die Gemeinde 
fahren, ermöglichen Sie bitte eine zügige Durchfahrt im Rahmen der Verkehrsregeln.
Werden wir alarmiert ist höchste Eile geboten und 
unsere Arbeit hängt stark vom schnellen Eintreffen beim Notfall ab.

 

  

 

 

Ausrüstung

 IMG_2283 
 Jedes aktive Mitglied erhält eine persönliche Schutzausstattung. Diese besteht aus einer Jacke, einer Weste und einer Hose in Warnfarben sowie Sicherheitsschuhen, einem T-Shirt und einem Pullover.


 IMG_2299 

Ausgestattet sind wir mit einem AED, diese sind in jedem Ortsteil an zentraler Stelle öffentlich zugänglich. 
Einem Rucksack mit allen notwendigen Materialien für die Erstversorgung. 
Sauerstofftaschen mit medizinischem Sauerstoff und Applikationsmöglichkeiten. 
Sowie einer Kindernotfalltasche, für die Notfälle der Kleinsten


 

Interaktiver First-Responder-Rucksack

First-Responder Rucksack – interaktive Übersicht

First-Responder- und Kindernotfallausrüstung

 Und das ist alles drin in dem Rucksack und den Taschen

Ausbildung und Fortbildung

Die ehrenamtlichen Lebensretter:innen absolvieren eine 
fundierte Ausbildung, bestehend aus einem 
Erste-Hilfe-Kurs (8 Doppelstunden), 
einer Sanitätsausbildung mit 64 Stunden 
sowie einer Schulung in Herz-Lungen-Wiederbelebung 
und Frühdefibrillation. 
Zusätzlich sammeln sie praktische Erfahrung im Rettungswagen und 
nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil.

 

Neben unseren einmal monatlichen Übungsabenden findet 
einmal jährlich eine ganztägige Schulungsmaßnahme statt.

Dabei arbeiten wir mit Schemata, welche der 
Stressresilienz dienen. 
Das einprägendste und immer angewendete ist das xABCDE 
 xABCDE Schema 

 

FiR-Kids – Helfen lernen von klein auf

Logo FiR-Kid´s

 FiR-Kids möchte Kindern nicht nur zeigen, wie man hilft. Wir möchten ihnen auch zeigen, 
warum Hilfe wichtig ist – und dass sie mit einem Notfall nicht allein sind. 

Ein medizinischer Notfall verändert für einen Moment alles – besonders für Kinder. Sie erleben solche Situationen 
häufig sehr intensiv, verstehen aber nicht immer, was gerade geschieht. Das kann verunsichern und Angst machen.

Genau hier setzt FiR-Kids an. Gemeinsam mit der Grundschule Marzell bringen die First Responder Malsburg-Marzell Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren die Grundlagen der Ersten Hilfe altersgerecht näher.

Die Kinder lernen spielerisch, wie sie Gefahren erkennen, Hilfe holen und in einer Notsituation einen wichtigen Beitrag leisten können. Gleichzeitig erfahren sie, welche Aufgaben der Rettungsdienst und die First Responder übernehmen und dass auch in schwierigen Momenten Menschen da sind, die helfen wollen und helfen können.

Mit wachsendem Wissen entsteht Verständnis. Aus Unsicherheit kann Sicherheit werden – und aus der Angst, etwas falsch zu machen, der Mut, überhaupt zu helfen.

Unsere Themen

Im Laufe des Projektjahres beschäftigen sich die 
Kinder unter anderem mit folgenden Themen:

  • Gefahren erkennen und auf die 
    eigene Sicherheit achten

  • Den Notruf 112 richtig absetzen

  • Bewusstlosigkeit erkennen und Hilfe holen

  • Die stabile Seitenlage durchführen

  • Die Herzdruckmassage kennenlernen und üben

  • Kleine Wunden versorgen und 
    Verbände anlegen

  • Bei Sportverletzungen richtig reagieren

  • Verbrennungen sowie 
    Hitze- und Kälteschäden erkennen

  • Ruhig bleiben und gemeinsam 
    im Team handeln

So läuft FiR-Kids ab

FiR-Kids findet einmal im Monat in der Grundschule Marzell statt. Jede Einheit widmet sich einem eigenen Thema der Ersten Hilfe und baut auf den bereits erlernten Inhalten auf.

Die Kinder hören dabei nicht nur zu, sondern werden vor allem selbst aktiv. Sie stellen Fragen, probieren aus, üben miteinander und sammeln eigene Erfahrungen. Viele bringen auch Erlebnisse mit dem 
Rettungsdienst oder den First Respondern ein, über die in der Gruppe altersgerecht gesprochen werden kann.

Alle Kinder nehmen freiwillig teil. Ihre Neugier, ihre Wissbegierde und ihre Freude am praktischen Lernen prägen die gemeinsamen Treffen. Es geht nicht darum, eine Prüfung abzulegen oder eine Qualifikation zu erwerben.

Viel wichtiger ist, dass die Kinder Zusammenhänge verstehen, Berührungsängste verlieren und 
Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten entwickeln. 
Sie erleben, dass niemand alles allein können muss und dass gemeinsames Helfen oft leichter gelingt.

Mit jeder Übung wächst die Sicherheit. Die Kinder lernen, dass Helfen Freude machen kann, Verantwortung bedeutet und für ein gutes Miteinander wichtig ist.

Abschlussprobe

Den gemeinsamen Abschluss des Projektjahres bildet die Abschlussprobe. Hier können die Kinder ihren Eltern, Familien, Freunden und allen Interessierten zeigen, womit sie sich während der vergangenen Monate beschäftigt haben.

In einer kindgerecht gestalteten Einsatzübung wenden sie ihr Wissen praktisch an. Sie erkennen eine Situation, setzen einen Notruf ab, übernehmen einfache Erste-Hilfe-Maßnahmen und arbeiten als Team zusammen.

Dabei geht es nicht darum, alles fehlerfrei oder besonders schnell auszuführen. Entscheidend ist, dass die Kinder ruhig bleiben, sich gegenseitig unterstützen und den Mut haben, aktiv zu werden.

Rund um die Abschlussprobe laden verschiedene Mitmachstationen Kinder und Erwachsene dazu ein, 
selbst aktiv zu werden und einen Einblick in die Erste Hilfe sowie in die Arbeit der First Responder zu erhalten.

Anschließend lassen wir den Nachmittag bei Getränken, Kaffee, Kuchen und Eis gemeinsam ausklingen. Dabei besteht die Möglichkeit, mit den beteiligten First Respondern ins Gespräch zu kommen und das Projekt näher kennenzulernen.

Warum gibt es FiR-Kids?

Die Idee zu FiR-Kids entstand aus unseren Erfahrungen bei Einsätzen. Immer wieder erleben wir Kinder, die einen medizinischen Notfall unmittelbar mitbekommen. Viele sind von der ungewohnten Situation überfordert, verunsichert oder verängstigt.

Mit FiR-Kids möchten wir ihnen die Welt der Ersten Hilfe verständlich näherbringen. Sie sollen erkennen, was in einer Notsituation geschieht, warum Einsatzkräfte bestimmte Maßnahmen durchführen und dass 
Rettungsdienst, Feuerwehr und First Responder da sind, um Menschen zu helfen.

Gleichzeitig lernen die Kinder, dass auch sie selbst etwas tun können. Schon das Erkennen einer Gefahr, 
das Holen eines Erwachsenen oder ein richtig abgesetzter Notruf können entscheidend sein.

Unser Ziel ist, dass die Kinder auch nach dem Projekt noch wissen: Jeder kann helfen. Hilfe ist wichtig und gehört zu einem verantwortungsvollen Miteinander.

Vielleicht entsteht daraus später auch Interesse an der Jugendfeuerwehr, an den First Respondern oder an einer anderen Hilfsorganisation. Im Mittelpunkt steht für uns aber zunächst, Kindern Ängste zu nehmen, Sicherheit zu vermitteln und sie darin zu bestärken, im Notfall nicht wegzuschauen.

Das Team hinter FiR-Kids

FiR-Kids wurde unter der organisatorischen Leitung von 
Verena Schwarz und Florian Leisinger geplant und begleitet.

Bei der Durchführung der Projekttage wurden sie von den aktiven First Respondern 
Sabrina Brunner, Lisa Wagner und Christoph Kopper unterstützt.

Mit viel Geduld, Zeit und persönlichem Engagement vermittelten sie den Kindern die Inhalte altersgerecht und schufen einen Rahmen, in dem Fragen, eigene Erfahrungen und gemeinsames Ausprobieren ausdrücklich 
erwünscht waren.

 Gruppenbild

Weibliche FiR-Kids-Figur in Einsatzkleidung

Jeder kann helfen.

FiR-Kids zeigt Kindern, dass sie einem Notfall nicht hilflos gegenüberstehen müssen. Sie können Hilfe holen, aufmerksam bleiben und mit einfachen Maßnahmen einen wichtigen Beitrag leisten.

Unser Dank gilt der Grundschule Marzell, allen beteiligten Helferinnen und Helfern sowie den Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses Projekt möglich machen.

Vor allem danken wir den Kindern, die mit ihrer Neugier, ihren Fragen und ihrer Freude am gemeinsamen Lernen FiR-Kids mit Leben füllen.

Männliche FiR-Kids-Figur in Einsatzkleidung

Team & Organisation

   Gruppenfoto_März_26  

Team März 2026

 

Leiter First RespondergruppeJörg Zimmermann
Stellv. LeiterFlorian Leisinger
Social-Media-BeauftragteVerena Schwarz

 

Die Gruppe besteht aktuell aus 11 Mitgliedern. 

Zum Team gehören zwei Rettungssanitäter, ein Notfallsanitäter sowie weitere Personen aus medizinischen Berufsfeldern. Ärztlich unterstützt wird die Abteilung von P. Reimold.

 

 

Mitmachen – aktive und passive Unterstützung

Aktive Mitarbeit

Wenn Sie Interesse haben, selbst First Responder zu werden, freuen wir uns über Ihre Anfrage. Voraussetzungen sind u. a. zeitliche Verfügbarkeit, persönliche und gesundheitliche Eignung, schriftliche Verschwiegenheitserklärung, die Zugehörigkeit zur Freiwilligen Feuerwehr Malsburg-Marzell und die Bereitschaft, an Aus- und Fortbildungen teilzunehmen. Nach einer Probezeit, in der Sie an unseren Probeabenden und Sanitätsdiensten mit erfahrenen First Respondern teilnehmen, können Sie die Ausbildung starten. Danach können Sie voll einsteigen, immer mit dem Wissen, auf erfahrene Kollegen/-innen zurückgreifen zu können.

Passive Unterstützung

Auch ohne Einsätze zu fahren können Sie uns unterstützen – 
z. B. durch Spenden, das Teilen von Informationen oder Mitarbeit bei Öffentlichkeitsaktionen.

Spenden & Finanzierung

Da die First Responder nur von ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männern betrieben werden und die Ausrüstung rein durch Spenden finanziert wird, entstehen durch den Einsatz der First Responder dem Patienten und dessen Krankenkasse 
keinerlei zusätzliche Kosten.
Aus diesem Grunde sind die First Responder auf Spenden angewiesen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können.
Um auch in Zukunft für den Notfall gerüstet zu sein, benötigen wir Ihre Unterstützung.

Helfen auch Sie!

 

Spendenkonto:

 

Kontoinhaber:

Gemeinde Malsburg-Marzell, First Responder

IBAN:

DE11 6835 0048 0001 0808 52

BIC:

SKLODE66XXX

BITTE BEACHTEN SIE: Wir können keine Spendenquittung ausstellen. Sollten Sie eine Spendenquittung benötigen überweisen Sie Ihre Spende bitte direkt an die Gemeinde Malsburg-Marzell, IBAN: DE15 6835 0048 0020 2401 23, 
unter dem Verwendungszweck Spende FIRST RESPONDER.
Wir erhalten diese Spende dann zeitnah ausbezahlt und Sie erhalten Ihre Spendenquittung von der Gemeindeverwaltung.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei den vielen Gönnern der First Responder sehr herzlich bedanken.
Jeder von Ihnen leistet einen großen Beitrag zur Hilfe an unseren Nächsten.

Häufige Fragen (FAQ)

Entstehen mir Kosten beim Einsatz?
Nein. Für Bürgerinnen und Bürger entstehen durch den Einsatz der First Responder keine Kosten.

Wer alarmiert die First Responder?
Die Alarmierung erfolgt über die Integrierte Leitstelle parallel zum Rettungsdienst.

Ist der Dienst rund um die Uhr verfügbar?
Der Dienst wird ehrenamtlich erbracht. Wir sind bestrebt, möglichst viele Zeiten abzudecken; eine 24/7-Verfügbarkeit kann jedoch nicht in jedem Einzelfall garantiert werden.

Darf ich den AED benutzen?

Ja, im Notfall. AEDs sind für Laien gemacht und geben nur dann einen Schock frei, wenn er medizinisch erforderlich ist – ein Fehlgebrauch ist praktisch ausgeschlossen. Sie erfüllen damit Ihre Hilfeleistungspflicht und sind rechtlich abgesichert.

Presse & Berichterstattung

Einsatzstatistik

Einsätze je Jahr (Jahresstatistik)

Die systematische Erfassung der Einsatzzahlen erfolgt verlässlich seit 2025.

Jahr Einsätze Hinweis


 

Kontakt & Ansprechpartner

Für Fragen rund um die First-Responder-Gruppe wenden Sie sich bitte an:

Gemeinde Malsburg-Marzell
Bau- und Ordnungsamt
Rathausplatz 1
79429 Malsburg-Marzell
Telefon: 07626/ 9199 - 16
E-Mail:

Kleine Fotogalerie

Übung Trauma Übung Bewusstlos Übung Rea im Rathaus Übung Trauma in Zimmerei Übung Rea Übung Rea mit Intubation Vorbereitung Blaulichttag Grundschule Notfall Bär Blaulichttag Grundschule 25 Übung Trauma VU-Immobilisierung 1 Übung Trauma VVU-Immobilisierung 2 Übung Trauma VU-Immobilisierung 3 Übung Trauma VU-Immobilisierung 4

 

Einstellungen für mehr Barrierefreiheit
Sprache. Deutsch

Vor­eingestellte Profile

Schrift

Schrift­größe

100%

Zeilen­abstand

150%

Wort­abstand

100%

Zeichen­abstand

100%

Textausrichtung

Kontrast und Farb­schwäche

Kontraste

Farbschwäche

Farben

Hintergrund­farbe

Text­farbe

Link­farbe

Überschrift­farbe

Inhalts­einstellungen